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This year, AGPU will work on a number of different projects in cooperation with VinylPlus. One of these projects is the development of a guideline on the implementation of the requirements of waste, and substance legislation for the recycling of plastic waste that contains substances included in the REACH Authorisation List (Annex XIV). The focus of this project is the creation of a guidance document for practical use that contains input from the relevant authorities and German Federal Ministries, as well as industrial associations and recycling companies.

The leading body in this joint project is the BKV (Beteiligungs- und Kunststoffverwertungsgesellschaft mbH) with support from PlasticsEurope, AGPU, VinylPlus and other stakeholders. AGPU coordinates the PVC topics involved in the project via its extended Recycling Working Group.

In Norderstedt bei Hamburg fiel in der vergangenen Woche der Startschuss für die energetische Sanierung des Quartiers Waldstraße mit 368 Wohnungen. Das Konzept sieht unter anderem die Wärmedämmung der Gebäudehülle vor. Dabei werden bis 2015 an insgesamt sieben Wohnblocks 2.500 alte PVC-Fenster gegen neue Energiesparfenster aus Kunststoff ausgetauscht und anschließend einer werkstofflichen Wiederverwertung als Recyclingfenster zugeführt. „Es handelt sich um die bisher größte Recyclingmenge an Fenstern europaweit für ein einzelnes Sanierungsprojekt im Bereich Wohnungsbau“, so Rewindo-Geschäftsführer Michael Vetter anlässlich eines Baustellentermins, an dem auch AGPU-Geschäftsführer Thomas Hülsmann teilnahm.

Die PVC-Altfenster werden nun in speziellen Containern gesammelt und dann vom Rewindo-Recyclingpartner und AGPU-Mitglied VEKA in der Recyclinganlage des Unternehmens geschreddert und auf handliche Formate verkleinert. Dann erfolgt die sortenreine Trennung von Metall, Gummi und Glasresten. Der verbleibende Kunststoff wird erhitzt und durch einen Schmelzfilter gepresst, um letzte Fremdpartikel aus dem Material zu entfernen. Am Ende wird das nahezu 100-prozentig reine PVC-Regranulat an die Hersteller von Kunststofffenster-Profilen geliefert und dient dort als Ausgangsmaterial für die Produktion von Recyclingprofilen. Sie bestehen aus einem Kern mit Recyclingmaterial und einer Ummantelung mit Neu-PVC. Dieser Prozess lässt sich, wie Experimente belegen, mindestens sieben Mal wiederholen. Bei einem Gebrauchszyklus zwischen 30 und 50 Jahren „lebt“ das Material demnach noch mehrere 100 Jahre.