Seit 1998 liefert die „Consultic“-Studie gesicherte und weithin anerkannte Strukturdaten für die gesamte Wertschöpfungskette der Kunststoffe in Deutschland. Auch die AGPU ist wieder an der Studie beteiligt. In diesen Tagen startet nunmehr zum neunten Mal die Datenerhebung zu Kunststoff in Deutschland. Hierfür befragt die Consultic Marketing & Industrieberatung GmbH wieder mehr als 2.000 Unternehmen aus Kunststofferzeugung, -verarbeitung und -verwertung in Deutschland. Die Auswertung wird durch Zahlen und An­gaben aus bereits vorliegenden Berichten zur Kunststoff-produktion und -verwertung vervoll­ständigt. Die wesentlichen Ergebnisse werden noch in diesem Jahr publiziert.

Die Studie mit dem Titel „Produktions- und Verbrauchsdaten für Kunststoffe in Deutschland unter Einbeziehung der Verwertung 2013″ wird im Auftrag von PlasticsEurope Deutschland, der BKV, des Fachverbandes Kunststoff- und Gummimaschinen im VDMA sowie des bvse in enger Kooperation mit dem Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie durchgeführt.

In Norderstedt bei Hamburg fiel in der vergangenen Woche der Startschuss für die energetische Sanierung des Quartiers Waldstraße mit 368 Wohnungen. Das Konzept sieht unter anderem die Wärmedämmung der Gebäudehülle vor. Dabei werden bis 2015 an insgesamt sieben Wohnblocks 2.500 alte PVC-Fenster gegen neue Energiesparfenster aus Kunststoff ausgetauscht und anschließend einer werkstofflichen Wiederverwertung als Recyclingfenster zugeführt. „Es handelt sich um die bisher größte Recyclingmenge an Fenstern europaweit für ein einzelnes Sanierungsprojekt im Bereich Wohnungsbau“, so Rewindo-Geschäftsführer Michael Vetter anlässlich eines Baustellentermins, an dem auch AGPU-Geschäftsführer Thomas Hülsmann teilnahm.

Die PVC-Altfenster werden nun in speziellen Containern gesammelt und dann vom Rewindo-Recyclingpartner und AGPU-Mitglied VEKA in der Recyclinganlage des Unternehmens geschreddert und auf handliche Formate verkleinert. Dann erfolgt die sortenreine Trennung von Metall, Gummi und Glasresten. Der verbleibende Kunststoff wird erhitzt und durch einen Schmelzfilter gepresst, um letzte Fremdpartikel aus dem Material zu entfernen. Am Ende wird das nahezu 100-prozentig reine PVC-Regranulat an die Hersteller von Kunststofffenster-Profilen geliefert und dient dort als Ausgangsmaterial für die Produktion von Recyclingprofilen. Sie bestehen aus einem Kern mit Recyclingmaterial und einer Ummantelung mit Neu-PVC. Dieser Prozess lässt sich, wie Experimente belegen, mindestens sieben Mal wiederholen. Bei einem Gebrauchszyklus zwischen 30 und 50 Jahren „lebt“ das Material demnach noch mehrere 100 Jahre.

Nachdem AGPU-Geschäftsführer Thomas Hülsmann zu Jahresbeginn mit West-Chemie, BEGRA Granulate und Georg Fischer gleich drei neue Mitgliedsunternehmen bei der AGPU begrüßen konnte, kommt ab dem zweiten Quartal 2014 mit dem Additivhersteller Arkema ein weiteres Neumitglied hinzu. Damit unterstützt ein weiteres Unternehmen der PVC-Wertschöpfungskette die Arbeit der AGPU und deren Engagement für den zukunftsfähigen Werkstoff PVC.

Die AGPU bündelt das Wissen vieler Experten und fördert dessen Austausch. Immer am Puls der Zeit werden Informationen gesammelt, aufbereitet und verdichtet. Durch Beobachtung von Medien und Gesetzgebung fungiert die AGPU als Radar der Branche. Als zuverlässiger Partner führt sie einen offenen Dialog mit Entscheidern aus Wirtschaft, Politik, Medien und NGOs. So schafft sie Transparenz und bildet Vertrauen.

Die Weich-PVC-Kommunikations-Kampagne geht in die nächste Runde. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt der 2011 gestarteten Kampagne wie schon im Vorjahr bei Veranstaltungen mit Architekten und kommunalen Bauentscheidern, bei denen die Sponsoren erneut wichtige Entscheider treffen können. Ende April erfolgen die ersten Anzeigenschaltung im Wirtschaftsmagazin brand eins sowie im Architekturmagazin MADEby. Als Startmotiv wurde das Lampen-Motiv mit dem Slogan „PVC verzaubert“ gewählt.

Sie sind auch Teil der Weich-PVC-Wertschöpfungskette und wollen, dass Weich-PVC-Produkte auch in Zukunft für Entscheider die Produkte der Wahl bleiben? Dann unterstützen Sie sich doch auch als Sponsor die aktuelle Weich-PVC-Kampagne! Benötigen Sie weitere Informationen zur Konzeption und den geplanten Veranstaltungen? AGPU-Geschäftsführer Thomas Hülsmann freut sich auf Ihre Rückmeldung.

Die PVCplus Kommunikations GmbH firmiert seit dem 16. April 2014 unter der AGPU Media GmbH. „AGPU Media entwickelt auch weiterhin Kommunikationskonzepte und bietet vielfältige Dienstleistungen für die PVC-Branche, die über das Angebot des AGPU e.V. hinausgehen. Neben den langjährigen Erfahrungen bei der Organisation und Durchführung von Kampagnen und Stakeholder-Veranstaltungen profitieren Partner von AGPU Media vor allem von einem international starken Netzwerk. Die Umbenennung von PVCplus in AGPU Media ist für uns ein konsequenter Schritt, um die Marke AGPU künftig noch weiter zu stärken“, so Geschäftsführer Thomas Hülsmann.

Mit immer neuen Ideen und professioneller Kommunikation engagiert sich die AGPU mit ihren rund 60 Mitgliedsunternehmen aus der gesamten PVC-Wertschöpfungskette seit über 25 Jahren für den zukunftsfähigen Werkstoff.